Kupa Karpfenangeln Kroatien

Die Reise ins Ungewisse

Es war mal wieder an der Zeit für ein neues Abenteuer. Jedes Jahr verschlägt es uns mindestens einmal an ein komplett neues Gewässer und so auch diesmal. Aber was uns hier erwartete, das war uns vorher auch nicht bewusst.

“Wohin fahren wir bitte?” lautete meine Frage, als mir Manuel von unserem Reiseziel erzählte. “Kupa” meinte er erneut. “Nun gut, machen wir. Wo ist das, wie sind dort die Bedingungen, woher kriegen wir die Karten, was benötigen wir?” – also wie man sieht, ich war nicht sehr schwer zu überzeugen.

Wir hatten nun endlich alles gepackt und es ging los, auf eine Reise ins Ungewisse. Der Anruf bei unserem Guide, welcher ein perfektes Deutsch sprach, verschaffte uns erstmal ein ruhiges Gewissen und wir waren beide guter Dinge.

Vielleicht sollte ich euch auch mal erzählen, dass “Kupa” ein Fluss in Kroatien ist, welcher am Ende in die Sava mündet. Der Fluss Kupa ist jedoch gar nicht so klein und ist knapp 300km lang. Als wir in Kroatien ankamen, ging es nach einem kurzen Zwischenstop in Zagreb gleich weiter zum lieben Peter, welcher sozusagen unser Guide war.

Ausgestattet mit einem 6PS Motorboot ging es dann weiter an den Fluss. Dort angekommen waren wir richtig erstaunt und mussten diesen Ausblick erstmal verdauen. Aber ich würde sagen Bilder sprechen mehr als tausend Worte…

Fluss Kupa in Kroatien

Leider angelten wir nicht von diesem Platz aus und Peter zeigte uns einige Kilometer Fluss abwärts eine kleine Sandinsel, auf welcher wir angeln sollten. Auch hier war es mega schön und so begannen wir mit dem Aufbau unseres Tackles.

Doch irgendwas war eigenartig… mein RodPod stand vorhin noch nicht im Wasser?! Jap… das ist der Moment, wo wir dann anfingen darüber nachzudenken, ob wir uns nicht doch mal über den Wasserstand erkundigen sollten. Da dies unsere erste richtige Fluss-Session war, haben wir das natürlich nicht bedacht.

Schnell mal unseren Guide angerufen, welcher uns gleich beruhigte und meinte, dies sei völlig normal. Also haben wir weiter aufgebaut, erstmal einige Plätze erkundet und richtig gut angefüttert. Anschließend unsere Ruten ausgebracht und dann gings über in den gemütlichen Part.

Lagerfeuer am Fluss Kupa

Ein paar Stunden später, mittlerweile war es bereits dunkel, stand mein RodPod komplett unter Wasser. Nun waren wir uns doch nicht mehr so sicher, ob das schon eine gute Idee ist, die Nacht auf dieser Bucht zu verbringen. Aber gut… unser Guide meinte auch, da kann nicht viel passieren.

Wir legten uns einfach mal hin, schliefen die Nacht auch durch und ich wurde am nächsten Tag geweckt, da mein Fuß irgendwie im Wasser hing. Ja… es war soweit, das Wasser stand bei uns im Zelt….

Überschwemmung im Zelt

Erstmal unser Zelt abgebaut und auf einen höher gelegenen Punkt wieder aufgebaut. Erneut mit unserem Guide telefoniert, da uns ein Einheimischer von Hochwasser in den nächsten Tagen erzählte und dieser meinte dann wieder, nein es gibt kein Hochwasser und das Wasser sollte auch nicht steigen. Könnt ihr euch vorstellen, wie wir uns gefühlt haben? Wir nahmen es ja eigentlich mit Humor, aber irgendwo war immer noch dieses flaue Gefühl…

Aber gut, es ging weiter… wir hatten ja bisher noch keinen Fisch. Ein paar Gespräche mit einheimischen Anglern ergaben, dass in diesem Jahr nur sehr schlecht gefangen wurde. Wir versuchten es weiter, fütterten unsere Plätze nochmal an und schmiedeten Pläne, wie wir zu unserem ersten Karpfen aus dem Fluss Kupa kommen können.

Karpfenangeln Kupa

Im Endeffekt verging die Woche relativ schnell, wir hatten eine wunderschöne Natur um uns, jeder Tag war einzigartig und richtig entspannend. In der Nacht wurden wir sogar von Wildschweinen, Ratten und anderen Wildtieren bei Laune gehalten.

Am letzten Tag konnte Manuel dann doch noch einen Karpfen überlisten und wir wussten, dass wir doch nicht alles falsch gemacht haben. Ein kleiner, aber schöner Fisch war es und Fotos konnten wir leider keine machen, da alle Akkus leer waren. Es war uns leider nicht bewusst, dass unser Auto nicht am Angelplatz steht.

Fluss Kupa in Kroatien

Alles in Allem war es trotzdem eine tolle Session, wir werden vielleicht irgendwann wieder kommen, aber das nächste Mal wird es uns an den Fluss “Sava” treiben. Wenn du auch einen Kroatien Trip machen möchtest, dann kannst du dich gerne bei Peter Laki melden und er kann dir zu einigen Gewässern bestimmt gute Tipps mit auf den Weg geben! Hier findest du seine Kontaktdaten und weitere Details: Peter Laki Cro Carp Fishing

Wir wünschen euch noch Tight Lines und viel Erfolg für eure nächste Session!

Autor: Holzi & Gabo


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